Die Stadt Schwäbisch-Hall hat es vorgemacht. Der Umstieg auf
Linux und freie Software ist möglich und hilft Kosten zu sparen.
Über 200.000 Euro wird die Stadt Schwäbisch-Hall bei der Migration Ihrer Arbeitsplätze von Windows auf Linux einsparen. Zudem erhöht man mit den neuen Systemen nachweisbar die Stabilität und Sicherheit, was im Behördlichen Umfeld eine große Rolle spielt.
Quelle: Soreon-Research (li.) Netcraft (re.)
Microsofts neues Lizenzmodell 6 - Überblick
Der Countdown läuft!!
Ab dem 1. August erlaubt Microsoft kein Update mehr, sondern verkauft nur noch neue Vollversionen, es sei denn, Sie haben eine Upgrade-Versicherung.
Bisher gab es bei Microsoft folgende Upgrade-Möglichkeiten:
- Version Upgrade VUP: Erlaubt das vergünstigte Upgrade eines Microsoft-Produktes. Voraussetzung ist, dass der Kunde eine Vorgängerversion dieses Produktes besitzt, zum Beispiel Office 97 Professional für ein Update auf Office XP Professional.
- Competitive Upgrade CUP: Erlaubt den vergünstigten Wechsel auf ein Microsoft-Produkt für Besitzer von vergleichbarer Nicht-Microsoft-Software, zum Beispiel von bestimmten WordPerfect-Versionen auf Microsoft Word.
- Product Upgrade PUP: Ein Upgrade innerhalb einer Microsoft-Produktlinie, zum Beispiel von Office Standard auf Office Professional.
- Upgrade Advantage UA: Bietet die Möglichkeit des Upgrades auf die aktuelle Version eines lizenzierten Produktes (Get Current). Während der Vertragslaufzeit sind alle weiteren Produkt-Upgrades enthalten (Stay Current).
Nach der Übergangszeit bis 31.Juli gibt es nur noch ein einheitliches Upgrade-Modell, die so genannte Software Assurance (SA). Normale Upgrades sind dann nicht mehr möglich, der Kunde muss nach Ablauf seines Vertrages eine neue Vollversion kaufen.
Upgrade-Möglichkeiten sind nach der Übergangsphase Mangelware. Wer nicht die aktuelle Version hat (Non-current), muss eine neue Lizenz kaufen. Mit der Software Assurance bekommen Unternehmen während der Vertragslaufzeit alle verfügbaren Upgrades ihrer lizenzierten Programme. Die Software Assurance kann zudem um Serviceleistungen erweitert werden.
Als Basis für den Abschluss einer Software Assurance muss die neueste Version der jeweiligen Software installiert sein. Das gilt unter den Firmen neben dem Wegfall des einmaligen Version Updates als weiteres Manko. Microsoft spricht von der Current-Version einer Software. Beispiel: Ab 1. Oktober ist Office XP die Current-Version bei den Office-Paketen. Spätestens nach Ablauf der Einführungsphase nicht mehr aktuell (Non-Current) und damit auch nicht mehr upgrade-fähig sind neben Office 97 und Office 2000 auch Windows NT 4.0 Server und Exchange Server 5.5.
Kritiker wie die Netwerk Gebruikersgroup Nederland ( NGN) haben gegen dieses Modell protestiert und sprechen von einem Zwangs-Update. Laut NGN hat sich der Update-Zyklus bei vielen Unternehmen auf vier Jahre eingependelt. Dank Upgrade-Möglichkeiten sei es bisher möglich gewesen, eine oder mehrere Version auszulassen. Der Wegfall des Version Upgrades zugunsten der Software Assurance gilt deshalb als Hauptkritikpunkt.
Als Rechenexempel für die Preiserhöhungen führen die Kritiker die Vertragsbedingungen der Software Assurance an. Microsoft lässt sich dafür pro Jahr für Applikationen wie Office 29 Prozent des Neulizenzpreises bezahlen. Für Betriebssysteme werden 29 Prozent des Update-Lizenzpreises berechnet. Server kosten 25 Prozent des Neulizenzpreises pro Jahr.
Wer unter den Kunden einen Vier-Jahreszyklus anstrebe, müsste allein mit der Assurance schon mehr ausgeben, als eine neue Lizenz koste, rechnen Unternehmen vor. Nur für Kunden, die immer eine aktuelle Version von Office oder sonstigen Anwendungen haben wollten, sei die Software Assurance interessant.
Der Druck auf die Unternehmen erhöht sich zusätzlich durch zeitlich begrenzte Einführungsangebote, die Microsoft etwa für Office XP macht. Wer nicht bis zum Ende der Einführungsphase updaten kann, weil das Geld dazu fehlt, wird doppelt bestraft.
Quelle: Tecchannel
siehe auch: Heise Newsticker: Wachsende Empörung über Microsofts neue Lizenzpolitik
Beispielrechnung Linux-Server
Samba-Server vs. Microsoft Windows 2000 Server (Netzwerk mit 20 Rechnern)
Windows 2000 Server (Preise nach dem 1.8.2003)
mit Software-Assurance (updatefähig) und Support , inkl. 5 Client-Lizenzen: 1.440,00 €
15 Client-Lizenzen (50,00 € / Lizenz): 750,00 €
Summe: 2.190,00 €
UDS-Linux Samba-Server
inkl. 30 Tage Support: 998,00 €
Sie sparen: 1.200,00 € oder 45 %!
Beispielrechnung Linux-Arbeitsplatz
UDS-Linux Linux Desktop mit OpenOffice vs. Microsoft Windows XP prof. mit Office XP Standard
Windows XP Professional (Vollversion): 199,00 €
Office-XP Standard: 359,00 €
Summe: 558,00€
UDS-Linux Linux-Arbeitsplatz mit OpenOffice
inkl. Anwender-Schulung und 30-Tage-Support:
399,00 € (5-10 Arbeitsplätze)
299,00 € (10-25 Arbeitsplätze)
Sie sparen 159,00 € / Arbeitsplatz oder 28%, ab 10 Arbeitsplätzen sogar 259,00 € oder 46%!
Beispielrechnung Groupware

Quelle: SuSE AG (http://www.suse.de/de/business/products/suse_business/openexchange/description.html)
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